Berichte
27.10.2015, 21:27 Uhr
U14.2: Junge Giganten bleiben gegen den Brander TV unter ihren Möglichkeiten
Nach der Herbstpause empfingen die jungen Giganten in heimischer Halle den Brander TV aus Aachen. Erneut wartete auf das neu formierte Düsseldorfer Team ein Gegner aus dem oberen Tabellendrittel, der körperlich deutlich überlegen war. Dies wäre angesichts des eigenen Spielwitzes und im Training gezeigter guter Kombinationen kein Grund gewesen, den Kopf in den Sand zu stecken. 

Doch die jungen Giganten begannen mit zu viel – unnötigem – Respekt vor der körperlichen Überlegenheit der Gäste. Zwar konnte das Spiel bis zur vierten Minute zunächst ausgeglichen gestaltet werden. Nur 5:6 für die Gäste. Danach ließen die Hausherren jedoch die Zügel schleifen. Trotz eines Dreiers von Thamy Will endete das erste Viertel mit 26:11 für die Gäste. Das Bild änderte sich leider im zweiten Viertel nicht. Einem 14-Punkte-Lauf der Gäste von der 13. Bis zur 15. Spielminute wussten die jungen Giganten keinen Korb entgegenzusetzen. Hier wurde die Partie zu einem frühen Zeitpunkt bereits entschieden. Den 21:46-Punkte-Rückstand zur Pause konnten die jungen Giganten nicht mehr aufholen. Anzumerken ist dabei aber auch, dass die Gäste hier oftmals ohne Eingreifen der Schiedsrichter (nur ein technisches Foul) in unzulässiger Weise auf die Zonenverteidigung zurückgriffen.

Doch das ist keine Entschuldigung für den zu zahmen Auftritt der Giants in der ersten Hälfte. Denn im drittel Viertel zeigten die jungen Giganten, was für ein Potenzial im Team steckt. Endlich war das nötige Selbstbewusstsein da. Die nur körperlich aber nicht spielerisch überlegenen Gäste wurden in ihre Schranken verwiesen. Die Defense stand und am Brett wurde getroffen. Das dritte Viertel entschieden die Giants mit 21:16 für sich. Im letzten Viertel lief es dann von Beginn an nicht rund. Alleine in den ersten zwei Minuten markierten die Gäste acht Punkte. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Auch wenn die Giants sich noch einmal aufbäumten reichte es am Ende nur zu einem 58:85 gegen nicht so starke Aachener wie das Spielergebnis glauben lässt.

Fazit: Das Team kann viel mehr als es an diesem Sonntag gezeigt hat. Wichtig ist es jetzt, den ersten Sieg zu erzielen, damit das Team mit Selbstvertrauen das Können einmal ein ganzes Spiel lang abrufen kann. Gradmesser dafür, ob dies gelingen kann, ist das nächste Spiel gegen den SFD.

Es spielten: Moritz Schmelzer 16; Panagiotis Chandolias 13; Thamy Will 9; Luke Engelhard 8; Tim Cluver, Johan Mattis Gotthardt, Laurent Hoxha, Ali Isleyen, Ted Jacobs, Miguel Santos, David Tiddens je 2; Jonas Rein