Berichte
26.01.2015, 12:54 Uhr | Dr. Reza Nemetzade
Herren 2: Giants II verlieren glanzlose Partie in Osterath 62 : 48
Nach einer Leistungssteigerung beim TG Düsseldorf ging es im ersten Spiel der Rückrunde nach Osterath. Die Düsseldorfer hatten sich viel vorgenommen, waren aber im Vorfeld insbesondere über die physische Stärke der Gastgeber informiert.

Zudem hatten sich die Viertplatzierten Herren 1 aus Osterath in dieser Saison erst vier Niederlagen erlaubt und der für die Giants so wichtige Pascal Rudholzer musste sich  für das Spiel erkrankt abmelden.

Genau in diesem Stil begann auch das Spiel. Die Osterather dominierten das erste Viertel vor allem in der Zone, während die Giants sich besonders im Aufbau einige Turnover erlaubten. Das erste Viertel endete 17:12. Zwar trafen die Gastgeber kaum von außen, nutzten jedoch über die gesamte Partie hinweg Ihre körperlichen Stärken. Auf der anderen Seite kamen die Guards Clint Lee und Michael Krall kaum ins Spiel. Lee brauchte lange, um überhaupt seinen üblich starken Spielrhythmus zu finden. So blieb die Offensive bis zum Schlusspfiff geprägt von Einzelaktionen und ohne erkennbares Team Play. Lediglich Hermans ragte mit 24 Punkten aus dieser durchwachsenen Mannschaftsleistung heraus und hielt die Giants immer wieder mit wichtigen Offensivaktionen einigermaßen im Spiel. Halbzeitstand war 31:28. Im 3. Und 4. Viertel erzielten die Giants nur jeweils 10 Punkte, so dass die Osterather die Partie zu einem deutlichen 62:48 Erfolg ausspielen konnten. 

Unter dem Schlussstrich bleibt den Giants eine starke Defensivleistung, die den Gastgebern relativ wenige Punkte erlaubt hat. Es scheiterte an dem strukturierten Spielaufbau und schließlich dem Zusammenbruch der Offensive. Die Ansatzpunkte für das im direkten Abstiegskampf so wichtige kommende Heimspiel gegen die Alten Freunde sind dementsprechend klar.

Es haben gespielt:

Clint C. Lee (13), Timo Hoster (5), Michael Krall (1), Justin Vaitkus (1), Daniel Tjarks (3), Kevin György (1), Frank Hermans (24), Constantin Sauer, Reza Nemetzade, Bruno Manno