Berichte
18.01.2015, 19:13 Uhr
U12.1: Das Team glaubt zu spät an sich

Im ersten Spiel des neuen Jahres wartete sogleich der ungeschlagene Tabellenführer aus Leichlingen auf die jungen Giganten. Nach dem Sieg gegen die Hertener Löwen im letzten Spiel und einem intensiven Training über den Jahreswechsel hatte sich das junge Team Einiges vorgenommen. Letztlich reichte es aber nicht zum Überraschungssieg, weil die Giganten viel zu spät Selbstvertrauen fassten.

 

Der Beginn des ersten Viertels konnte noch ausgeglichen gestaltet werden. Zu Beginn der fünften Spielminute stand es noch 8:7 für die Hausherren. Bereits bis hierher war das Spiel der Giganten aber von Nervosität geprägt. Diese setzte sich danach deutlich fort. Offensichtlich war der Respekt vor dem Gegner zu groß. Selbst einfache Bälle gingen verloren. Und so stand es am Ende des ersten Viertels 10:21. Im zweiten Viertel lief es etwas besser. Der Abstand konnte zwar zwischenzeitlich bis auf fünf Punkte verkürzt werden. Doch sobald dies gelungen war, stellte Leichlingen den im ersten Viertel erspielten Abstand wieder her und baute diesen noch etwas aus. Immerhin ging das zweite Viertel nur mit 16:19 verloren.

Im drittel Viertel bot sich das gleiche Bild wie schon im zweiten Viertel. Auch hier konnte das junge Team seinen Respekt vor dem Gegner nicht wirklich ablegen. Es ging mit 17:21 verloren. Ein völlig anderes Spiel zeigte das Team dann im letzten Viertel. Die Mannschaft hatte sich endlich gefunden und glaubte an sich. Dies merkte man im Zusammenspiel und an der Trefferquote. Klar mit 21:11 ging dieses Viertel an die Hausherren. Leider hatte die Mannschaft zu lange gebraucht, um sich zu finden. Das Viertel bewies aber, dass der zuvor gezeigte Respekt vor dem Gegner völlig unnötig war. Mit dem nötigen Selbstvertrauen kann das junge Team jede Mannschaft der insgesamt stark besetzten Gruppe der NRW-Liga schlagen. Wie schon gegen Leverkusen gelang es jedoch nicht, eine konstante Leistung über die ganze Spielzeit oder jedenfalls die ganz überwiegende Zeit zu zeigen. Nur wenn dem jungen Team dies gelingt, ist ein Erfolg am nächsten Wochenende in Köln möglich.

 Felix Küppers 30; Pascal Keune 9; Moritz Schmelzer 9; Tasso Ringel 6; Simon Hessou 4;  Lucky Pobric und Laurent Hoxha je 2