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17.04.2017, 13:18 Uhr
JBBL: Schwache Defensive führt zu Niederlage in Spiel 2
Mit einer 1-0-Führung nach dramatischem Overtime Sieg gegen Higherlevel Berlin reiste das Giants Düsseldorf Junior Team am 08.04. in Richtung Bundeshauptstadt mit der Chance, die Serie mit einem weiteren Erfolg zu beenden und in die nächste Runde einzuziehen. Gegen offensivstarke und hoch motivierte Berliner hatten lethargisch wirkende Jung-Giganten jedoch von Beginn an ihre Probleme.
Schnell lagen die Schützlinge von Jonas Jönke und Chris Schwab mit 0-7 Rückstand, verteidigten dabei miserabel und zeigten in der Offensive keinerlei Bereitschaft, das frühe Defizit als Mannschaft aufzuarbeiten. Stattdessen forcierten die Akteure vermehrt Einzelaktionen, verursachten in der Folge zahlreiche Ballverluste und erlaubten den Hausherren damit Fastbreak-Möglichkeiten, die diese dankend nutzten, um mit 8-24 (10. Minute) in Führung zu gehen. Etwas Ergebniskosmetik betrieb nur noch ein Dreier der Düsseldorfer kurz vor Viertelende, doch sowohl die nur 11 erzielten Punkte, als auch die 24 zugelassenen offenbarten die Defizite seitens der Landeshauptstädter, aber auch die Qualitäten der Hausherren.

Den besseren Start in das zweite Viertel erwischten die Düsseldorfer, die auf 30-35 aufschlossen. Von den ersten zehn Minuten beflügelt, zeigten die Berliner jedoch guten, uneigennützigen Offensivbasketball, fanden immer wieder den offenen Mann und trafen sicher aus der Distanz. Das Resultat war ein 34-43 Halbzeitrückstand.

In der zweiten Hälfte sah es nach zwischenzeitlicher 15-Punkte-Führung (42-57) der Hausherren zunächst danach aus, als würden diese die Partie vorzeitig für sich entscheiden. Doch die Landeshauptstädter kämpften, verkürzten zum Viertelende auf 57-63 und hielten sich so alle Türen für einen Sieg erneut offen.

Dort verkürzte das Giants Junior Team den Rückstand immer wieder bis auf vier Zähler, leistete sich jedoch insbesondere in der Defensive weiterhin zu viele Fehler und musste sich so mit sechs Punkten geschlagen geben.

Die Coaches: "Glückwunsch an Higherlevel Berlin, die insbesondere zum Start der Partie hellwach waren und uns dort den Schneid abgekauft haben. Wir haben über weite Strecken inkonsequent verteidigt und die Fehler aus dem ersten Spiel nicht abgestellt. Da wir sowohl aus der Distanz, als auch von der Freiwurflinie keinen guten Tag erwischt haben und offensiv zudem viel zu oft hastig mit dem Kopf durch die Wand wollten, konnten wir das nicht kompensieren. Die Serie geht verdient in ein drittes Spiel, in dem es nun um alles geht."